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L  wie Lebensmittel/Einkaufen/Supermarkt

Lebensmittel und andere Dinge für das tägliche Leben einzukaufen, ist in Tschechien überhaupt kein Problem. Man bekommt für gewöhnlich auch sonst alles, was das Herz begehrt – wobei das Gefälle zwischen Stadt und Land in Tschechien deutlicher ausgeprägt ist als in Deutschland. Schmerzlich vermissen wird man allerdings das reichhaltige Sortiment an Brot und Brötchen – dafür gibt es in Tschechien leckere Kuchen und Torten!

In größeren Städten sind Supermarkt-Ketten wie Tesco, Lidl und Interspar vorhanden. Daneben sind noch kleine Krämerläden (potraviny) üblich, die in ihrer Auswahl, ihrem Service und ihren Preisen stark variieren.

Es gibt keine festen Ladenschlusszeiten. Große Supermärkte haben auch am Wochenende und abends länger auf (manche sogar rund um die Uhr), in größeren Städten gibt es auch kleinere nonstop geöffnete Läden. Eine večerka ist ein kleines Lebensmittelgeschäft, das auch abends länger und morgens früher geöffnet hat als die meisten anderen Geschäfte. Am Stadtrand gibt es große Einkaufszentren, zu denen meist kostenlose Shuttle-Busse fahren. Kleinere Läden schließen oftmals schon um 17 Uhr und sind samstags nur bis 11 Uhr oder gar nicht geöffnet. Dies gilt vor allem auf dem Land.

Die Tschechische Republik ist im Vergleich zu Deutschland immer noch ein preiswertes Land. Günstig sind vor allem Dienstleistungen (Friseur, Reparaturen, Sport, privater Sprach- oder Musikunterricht) sowie Speisen und Getränke im Restaurant. Die Preise in Großstädten – insbesondere im Zentrum Prags – haben sich denen in Deutschland zum Teil schon längst angeglichen. Teurer als in Deutschland können unter anderem Markenkleidung, Kosmetika, Elektronikartikel (zum Beispiel Computer) und andere technische Geräte sein, die importiert werden. So ergibt sich in den Grenzgebieten nicht selten ein bilateraler Einkaufstourismus.

 

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