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Die Welt deutsch-tschechisch

EXPOLINGUA Berlin 2011 – 24. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen

Vom 28. – 30. Oktober 2011 findet im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur (Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin) die 24. EXPOLINGUA Berlin 2011 statt. Das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem wird seine Arbeit an einem Gemeinschaftsstand mit dem Tschechischen Zentrum präsentieren.

Die EXPOLINGUA Berlin ist die führende internationale Messe für Sprachen und Kulturen im deutschsprachigen Raum. Jährlich geben rund 200 Aussteller aus 30 Ländern einen Überblick über Möglichkeiten des Fremdsprachenlernens und -lehrens. Darunter sind Sprachschulen aus dem In- und Ausland, Sprachreiseveranstalter und Austauschorganisationen sowie Botschaften und Kulturinstitute. Das messebegleitende Vortragsprogramm bietet zudem 80 Beiträge zu den Themen Sprachenlernen und Auslandsaufenthalte. Fremde Sprachen können direkt in Minisprachkursen getestet werden. Abgerundet wird die Messe durch ein vielseitiges Kulturprogramm.

Die EXPOLINGUA Berlin richtet sich an Schüler/-innen, Student/-innen, Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung sowie an Lehrer/-innen, Dozent/-innen, Dolmetscher/-innen, Übersetzer/-innen und alle Sprach- und Kulturinteressierten.

Veranstalter: ICWE GmbH, Leibnizstr. 32, 10625 Berlin
Tel.: +49 (0)30 310 18 18-0, Fax: +49 (0)30 324 98 33, info@icwe.net, www.icwe.net
Kontakt: Silke Lieber, info@expolingua.com, www.expolingua.com

Expolingua Berlin auf Facebook: www.facebook.com/expolingua
Der Blog zum Thema Fremdsprachen und Kulturen: http://sprachennetz.blogspot.com/


„Czech-German Young Professionals Program“ - Bewerbungsfrist bis 25. September 2011

Das CGYPP bietet zwölf Nachwuchsführungskräften, die in Deutschland und Tschechien in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Medien, Zivilgesellschaft und Verwaltung tätig sind, Gelegenheit, in mehrtägigen Seminaren mit hochrangigen Experten zu diskutieren und in Vor-Ort-Besichtigungen praktische Impulse für ihre Arbeit zu erlangen. Durch enge Kontakte zwischen aktuellen Teilnehmer/-innen und Alumni des Programms entsteht ein exklusives deutsch-tschechisches Netzwerk zum Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Die Programmsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos und Interessenten können sich individuell bewerben. Darüber hinaus bieten wir erstmalig Unternehmen die Möglichkeit, einen Company chair für ihre Mitarbeiter zu besetzen.

Mehr Informationen unter www.cgypp.eu.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. September 2011.

Das Programm organisiert die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zusammen mit der tschechischen Assoziation für internationale Fragen (AMO). Unterstützung wird es von der Robert Bosch Stiftung und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.
Die Ausschreibung finden Sie auch auf der Tandem-Webseite.


 

9. Internationales MitOst-Festival in Budweis vom 28.9. bis 2.10.2011

MitOst, der Verein für Sprach- und Kulturaustausch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit Sitz in Berlin, lädt zum 9. Internationalen MitOst-Festival nach Budweis (CZ) ein. Alle MitOst-Mitglieder und Menschen, die sich für den kulturellen und zivilgesellschaftlichen Austausch innerhalb Mittel- und Osteuropas interessieren, sind herzlich willkommen!

Erwartet werden circa 200 Teilnehmer/-innen aus zahlreichen Ländern, die gemeinsam mit Organisationen vor Ort ein vielfältiges Kultur- und Workshopprogramm organisieren, Aktionen und Miniprojekte durchführen und sich vernetzen.
Inhaltlich richtet sich das Festival an das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. In Workshops, Diskussionen und Aktionen werden Themen wie Partizipation 2.0, Engagement im Umweltbereich, neue Aktions- und Protestformen sowie Initiativen im öffentlichen Raum aufgegriffen.

Informationen zur Teilnahme und zur Anmeldung
http://www.mitost.org/mitglieder/mitost-festival.html

Koordination Berlin: Julia Ucsnay ucsnay@mitost.org
Koordination Budweis: Tereza Dobiášová TD.2@email.cz und Barbora Cepickova cepickova@kredance.cz


Grenzüberschreitende Kleinprojekte beschlossen

Der bayerisch-tschechische Vergabeausschuss der EUREGIO EGRENSIS hat bei seinem jüngsten Treffen über 30 grenzüberschreitende Kleinprojekte aus dem bayerisch-tschechischen Grenzraum entschieden. Auf bayerischer Seite werden für 17 Projekte rund 100.000 Euro an Zuschüssen aus dem Ziel-3-Programm Bayern-Tschechien in die Region fließen.

Die Geschäftsstelle der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern in Marktredwitz berät Interessierte gerne über Fördermöglichkeiten für deutsch-tschechische Maßnahmen.

Kontakt: EUREGIO EGRENSIS http://www.euregio-egrensis.de/aktuelles/nachrichten.php


Deutschkenntnisse großer Karrierevorteil in Tschechien

Deutschkenntnisse bleiben ein entscheidender Vorteil für die Karriere in Tschechien. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) hervor: 73 Prozent der befragten Unternehmen werteten Deutschkenntnisse als sehr wichtig, vor allem für Führungskräfte, Ingenieure und Vertriebsmitarbeiter.

Die zum zweiten Mal durchgeführte DTIHK-Umfrage zur Verwendung und Verfügbarkeit von Fremdsprachen beantworteten 222 in Tschechien ansässige Firmen mit hauptsächlich deutscher oder österreichischer Beteiligung. Ihre Antworten ergaben ein eindeutiges Bild: Knapp 95 Prozent der befragten Firmen halten Deutschkenntnisse für wichtig, drei Viertel sogar für sehr wichtig. Englischkenntnisse spielen dagegen nur für knapp die Hälfte der Firmen eine sehr wichtige Rolle. Weitere Fremdsprachen wie Französisch und Russisch blieben im Vergleich deutlich weiter zurück.

Nach Einschätzung der befragten Unternehmen profitieren besonders Fach- und Führungspositionen von Deutschkenntnissen. Doch auch Abteilungsleiter, Ingenieure und andere Fachkräfte benötigen Deutsch für die Kommunikation mit der Muttergesellschaft, den deutschsprachigen Kunden oder den Vorgesetzten. Insofern ist Deutsch ein wesentlicher Karrierefaktor.

„Fremdsprachenkenntnisse sind eine Schlüsselqualifikation für den beruflichen Erfolg. Sie sind dabei bei Weitem nicht nur für Manager oder z. B. Vertriebsangestellte wichtig, sondern für alle Berufe, einschließlich der eher technischen. In der von uns vorbereiteten Strategie für internationale Konkurrenzfähigkeit schlagen wir daher auch einen breiteren und effektiveren Fremdsprachenunterricht schon ab der Grundschule vor“, sagt Martin Kocourek, tschechischer Minister für Industrie und Handel.
Die Verfügbarkeit des deutschsprachigen Personals auf dem tschechischen Arbeitsmarkt ist dagegen nur bei 15 Prozent der Umfrageteilnehmer gut. 41 Prozent sehen diese noch als befriedigend an und fast die Hälfte sogar als mangelhaft oder ungenügend. Vor diesem Hintergrund erscheint die sinkende Zahl von Deutschlernenden in Tschechien besorgniserregend.
DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer betont in diesem Zusammenhang: „Die über 4000 deutschen Firmen in ganz Tschechien bieten hier gemeinsam mit vielen österreichischen und Schweizer Unternehmen weit über Hunderttausend Arbeitsplätze. Wie unsere Umfrage nun schon zum zweiten Mal gezeigt hat, sind dort Deutschkenntnisse sehr erwünscht und damit ein bedeutender Karrierevorteil. Da das Angebot an vielen tschechischen Schulen dieser Nachfrage nicht ausreichend Rechnung trägt, unterstützt die DTIHK Initiativen, die diesem Trend entgegenwirken wollen.“

Eine solche Initiative startet die DTIHK nun gemeinsam mit dem Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen unter dem Motto „Deutsch für die Karriere“. Das Projekt will den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Firmen durch direkte Begegnungen fördern und damit praktische Anreize zum Deutschlernen schaffen. Es steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Botschafters, des tschechischen Bildungsministers und des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.goethe.de/dfk

Quelle: Newsletter Deutsche Botschaft in Prag


DTIHK-Umfrage zur dualen Berufsausbildung

In ihrer alljährlichen Umfrage zum Wirtschaftsstandort Tschechien fragte die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ihre rund 600 Mitgliedsfirmen und über 1400 weitere Unternehmen vor allem mit deutscher Beteiligung erstmals nach der dualen Berufsausbildung. Dieses Ausbildungsmodell hat in Deutschland, Österreich und zum Teil in der Schweiz jahrzehntelange Tradition. In der Befragung sprach sich die absolute Mehrheit für die Einführung eines dualen Ausbildungssystems aus: Knapp 60 Prozent würden dessen Einführung in Tschechien sehr oder teilweise begrüßen. Viele von ihnen kennen das System aus der ausländischen Muttergesellschaft.

„Dieses System beruht darauf, dass in den Schulen vermittelte Kenntnisse parallel direkt in den Unternehmen angewendet und dort vertieft werden“, erläutert Bernard Bauer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK. „Dies hat gegenüber Schulwerkstätten und gelegentlichen Praktika den Vorteil, dass regelmäßig genau das gelernt wird, was die Betriebe brauchen. Die Auszubildenden können daher oft nach der Ausbildung in diesen Betrieben weiterarbeiten. Die Mehrheit unserer Mitgliedsunternehmen, darunter auch viele tschechische, wünschen sich deshalb auch in Tschechien ein entsprechendes System“, fügt er hinzu.

36 Prozent der befragten Unternehmen kennen die duale Ausbildung allerdings noch nicht.
Von denjenigen Umfrageteilnehmern, die das duale Ausbildungssystem kennen, würden über 90 Prozent dessen Einführung in Tschechien begrüßen. In der Versorgungs- und Abfallwirtschaft, dem Baugewerbe und dem Handel stehen sogar alle befragten Unternehmer, die das duale Ausbildungssystem kennen, hinter dessen Einführung in Tschechien. Lediglich im Dienstleistungsbereich sind die Skeptiker mit rund 10 Prozent etwas stärker vertreten.
Schon 2008 zeigte eine DTIHK-Umfrage, dass es für mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen schwierig war, qualifizierte Facharbeiter zu finden. Künftig erhoffen sich die Unternehmen ein größeres Interesse der Berufsschüler an technischen Fächern und eine Verbesserung der praktischen Fähigkeiten. Dazu könnte das duale System einen wichtigen Beitrag leisten.
Quelle: dtpa


Buchtipp: Kleine Geschichte Prags

Vor Kurzem ist im Regensburger Verlag Pustet die „Kleine Geschichte Prags“ erschienen. Der Historiker Dr. Tobias Weger fasst darin die über 1000-jährige Geschichte der Stadt kompakt und gut verständlich zusammen. Dr. Eva Hahn, Historikerin der deutsch-tschechischen Beziehungen schreibt dazu: „Tobias Weger ist ein Meisterwerk gelungen, weil er in einer räumlich knappen Erzählung hoch komplexe Zusammenhänge tschechischer und europäischer Geschichte, wie sie sich am Beispiel Prags einem sorgfältigen Beobachter erschließen, darzustellen vermochte.“

Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, zählt zu den historisch und kulturell reizvollsten Städten Europas. Das Buch „Kleine Geschichte Prags“ vermittelt in knapper Form seine über 1000-jährige Geschichte und Vielfalt. Es ist in verständlicher Form geschrieben und beschränkt sich auf wesentliche kulturhistorische Informationen. Die Zeiten der Přemysliden, der Luxemburger, der Jagiellonen und der Habsburger scheinen darin ebenso auf wie die der Tschechoslowakischen Republik, der deutschen Protektoratsherrschaft, der kommunistischen Diktatur und der nach 1989 erneut zur Freiheit zurückgekehrten Stadt an der Moldau.

Die „Kleine Geschichte Prags“ kostet 14,90 Euro und ist erhältlich bei: Verlag Friedrich Pustet |  0941-92022-321 |  www.verlag-pustet.de.


Bohemicum Regensburg-Passau – anmelden für einjähriges Ausbildungsprogramm

Auch in diesem Jahr bietet das Bohemicum Regensburg-Passau erneut ein einjähriges studienbegleitendes Ausbildungsprogramm zur Erlangung von Kenntnissen der tschechischen Sprache, Landes- und Kulturkunde an. Die Lehrveranstaltungen des Bohemicum werden zudem durch entsprechende fachlich relevante Veranstaltungen der Juristischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Philosophischen Fakultät vervollständigt. Die Veranstaltungen des Ausbildungsangebots finden von 26. September 2011 bis 31. August 2012 statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Anmeldung ist bis 31. August 2011 möglich unter 0941 943-3525, 0941 943-3562 oder per E-Mail an bohemicum.info@sprachlit.uni-regensburg.de
Mehr dazu unter http://www.bohemicum.de/

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Redaktion: Petula Hermansky Verantwortlich: Thomas Rudner